• Angeborener Herzfehler

    Ein angeborener Herzfehler ist von Geburt an da. Der Ausdruck „angeborene Herzfehler“ ist ein Überbegriff für eine ganze Reihe von Fehlbildungen des Herzens. Die Gemeinsamkeiten von allen Herzfehlern ist, dass sie sich bereits vor oder bei der…

  • Arthrogryposis multiplex congenita

    Arthrogryposis multiplex congenita ist eine angeborene Form der Gelenksteife. Es sind meist mehrere Gelenke betroffen. Sie stellt eine Körperbehinderung dar. AMC ist nicht heilbar, aber auch nicht fortschreitend. Die einzelnen Bestandteile der Bezeichnung leiten sich aus dem Griechischen…

  • Ataxie

    Ataxie ist der Oberbegriff für unterschiedliche Störungen der Koordination von Bewegungen. Eine Ataxie ist ein Symptom, welches bei zahlreichen Erkrankungen auftreten kann. Meist lässt sich eine Ursache für die Ataxie finden, die Behandlungsmöglichkeiten sind derzeit aber oft noch…

  • Autoimmunerkrankung

    Unter einer Autoimmunerkrankung versteht man eine Erkrankung, bei der sich das Immunsystem gegen die körpereigene Strukturen (bestimmte Zellen oder Gewebe) richtet. Der Begriff ist eine Vielzahl von sehr unterschiedlichen Krankheiten. Die genaue Ursache für Autoimmunerkrankungen ist nach wie…

  • Cerebralparese

    Die Cerebralparese ist eine Bewegungsstörung. Diese Störung wird durch Sauerstoffmangel hervorgerufen. Die häufigsten Ursachen sind dafür: Vor der Schwangerschaft: Erkrankungen bei der Mutter. Zum Beispiel Infektionen, Nieren- oder Stoffwechselerkrankungen. Während der Geburt: Schwierigkeiten wie Sturzgeburt oder eine…

  • Down-Syndrom

    Beim Down-Syndrom handelt es sich nicht um eine Krankheit, sondern um eine unveränderbare genetische Besonderheit. Anstatt der üblichen 23 Chromosomenpaare in allen menschlichen Zellen weisen die Zellen der Menschen mit Down-Syndrom ein zusätzliches Chromosom auf. Das Chromosom…

  • Epilepsie

    Epilepsie ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen des Nervensystems. Der Begriff Epilepsie beschreibt Erkrankungen des Gehirns, die sich in Form von epileptischen Anfällen äußern. Ein epileptischer Anfall ist ein plötzliches auftretendes Ereignis. Der Anfall ist nach einigen Sekunden oder…

  • Glasknochen

    Bei der Glasknochenkrankheit brechen Knochen „wie Glas“. Das ist eine seltene Erbkrankheit von der etwa 4000-6000 Menschen in Deutschland betroffen sind. Die Glasknochenkrankheit hat als auffälligstes Merkmal eine vermehrte Neigung zu Knochenbrüchen. Betroffene Kinder erleiden deshalb teilweise schon…

  • Kleinwüchsigkeit

    Es gibt keine allgemeinen Aussagen zu Symptomen bei Kleinwüchsigkeit, außer natürlich, dass kleinwüchsige Menschen eine verminderte Körperlänge aufweisen. Alles Weitere hängt von der Art der Kleinwüchsigkeit ab. Es gibt Hunderte von Ursachen, die eine Kleinwüchsigkeit zur Folge…

  • Legasthenie

    Die Legasthenie ist eine ausgeprägte und schwerwiegende Störung beim Lernen des Lesens und/oder der Rechtschreibung, die in Besonderheiten von Hirnfunktionen begründet ist. Diese Leistungsstörung ist veranlagt und nicht die Folge unzureichenden Schulunterrichts, mangelnder Intelligenz oder mangelnder Lernbereitschaft.…

  • MCS Multiple Chemikalien Sensitivität

    MCS ist eine Erkrankung, die mit genetisch bedingter schwacher Entgiftungsleistung zu tun hat. Betroffene reagieren mit teils schweren körperlichen Symptomen auf geringste Spuren von flüchtigen Stoffen, die meist künstlich hergestellt sind. Besonders oft sind dies wegen ihrer…

  • Muskeldystrophie Duchenne

    Die häufigste Ursache für eine Muskeldystrophie im Kindes- und Jugendalter ist ein genetisch bedingter Fehler oder eine Funktionsänderung des Eiweißes Dystrophin. Die Muskeldystrophie Duchenne betrifft fast ausschließlich Jungen. Sie tritt mit einer Häufigkeit von einem unter 3.500…

  • Parese

    Eine Parese ist eine leichte Form der Muskellähmung. Oft wird die Parese auch als motorische Schwäche bezeichnet. Es gibt drei unterschiedliche Arten: Monoparese:  Da können die Betroffenen entweder ein Arm oder ein Bein nicht bewegen. Hemiparese: Eine…

  • Querschnittslähmung

    Querschnitt ist die Folge von Schädigungen des Rückenmarks. Das Rückenmark befindet sich im Wirbelkanal und ist Teil des Zentralen Nervensystems. Es leitet Informationen zwischen Gehirn und Körper weiter. Wenn es zur Beschädigung kommt, wird die Leitung unterbrochen und…

  • Sehbeeinträchtigung

    Sehbeeinträchtigung, Sehbehinderung, Sehschädigung, hochgradige Sehbehinderung, Sehschwäche, praktische Blindheit – viele Begriffe, die allesamt wenig über die tatsächliche Sehfähigkeit aussagen. Von Sehbehinderung spricht man erst, wenn das Sehen um einen gewissen Grad beeinträchtigt ist und wenn diese Beeinträchtigung…

  • Skoliose

    Bei einer Skoliose ist die Wirbelsäule dreidimensional verbogen und verdreht. Diese Wirbelsäulenverkrümmung tritt meistens im Wachstumsalter auf. Eine Skoliose ist eine seitliche Verbiegung der Wirbelsäule mit einer Drehung von Wirbelkörpern. Diese Verformung lässt sich nicht durch eine…

  • Spastik

    Unter Spastik versteht man schnelle, wiederkehrende, nicht kontrollierbare Bewegungen der Muskulatur (Spasmus). Sie taucht meist in Armen und Beinen auf. Die Spastik wird durch eine Schädigung des zentralen Nervensytems (ZNS) hervorgerufen. Die Folge kann zunächst schlaffe Lähmung sein, die…

  • Spina bifida

    Eine Spina bifida ist eine angeborene Fehlbildung der knöchernen Wirbelsäule und des Rückenmarks. Verschiedene Störungen in der dritten bis vierten Schwangerschaftswoche führen zu einem unvollständigen Verschluss des Neuralrohres. In diesem Bereich fehlen später die Dornfortsätze der Wirbelbögen, die…

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