Spina bifida

Eine Spina bifida ist eine angeborene Fehlbildung der knöchernen Wirbelsäule und des Rückenmarks. Verschiedene Störungen in der dritten bis vierten Schwangerschaftswoche führen zu einem unvollständigen Verschluss des Neuralrohres. In diesem Bereich fehlen später die Dornfortsätze der Wirbelbögen, die normalerweise das Rückenmark von hinten umschließen. Dazu kommen verschieden ausgeprägte Fehlbildungen des Rückenmarks.

Als mögliches Risiko gilt eine Behandlung der Mutter mit Valproat, einem Medikament gegen Epilepsie. Auch ein Folsäuremangel erhöht das Risiko für eine Spina bifida.

Eine Spina bifida tritt bei etwa einem von 2000 Neugeborenen auf. Geschwister von Kindern mit einer solchen Fehlbildung sind mit einer Wahrscheinlichkeit von fünf bis acht Prozent ebenfalls betroffen.

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