Erfahrungen

von Jasper: Eine schöne Frage

Seit einiger Zeit werden wir für viele Interviews angefragt, was uns natürlich sehr freut. Das bedeutet ja, dass wir present sind.

Eine Frage hat mich dabei so gefreut, dass diese Frage nun einen Blogeintrag bekommt.

Eine zukünftige Lehrerin, die sich gerade im Studium für Sonderpädagogik befindet und ihre Abschlussarbeit über das Thema „Inklusive Berufsorientierung für Menschen mit körperlicher Behinderung“ schreibt, meldete sich bei mir. Natürlich habe ich dem Interview zugestimmt. Neben vielen allgemeinen Fragen war es die letzte Frage, die ich so toll finde.

Ihre Frage lautete: „Wenn ich als Lehrerin Schülerinnen und Schüler auf die Zeit nach der Schule vorbereite, was soll ich auf jeden Fall tun?“

Irgendwie finde ich die Frage so gut, erstens weil Leute oder angehende Lehrer*innen sich oder anderen nicht oft stellen. Zweitens zeigt die Frage Respekt gegenüber mir bzw. Menschen mit Behinderungen – so in der Art, was meinst du, wie ich es besser machen könnte.

Jedenfalls fand ich diese Frage so gut, dass ich einen neuen Blogeintrag darüber schreiben musste. Ich bin gespannt, wie Ihr das seht. Schreibt Eure Meinung gerne in die Kommentare oder per Mail.

Wer noch wissen möchte, was ich geantwortet habe, hier meine Antwort: „Auf jeden Fall die Wünsche von deinen Schülern erhören und versuchen umzusetzen. Eigentlich gibt es immer Möglichkeiten, Träume umzusetzen. Einige dauern vielleicht etwas länger – na und. Und wenn du überhaupt nicht weiterkommst, suche dir Hilfe. Die Rehaabteilungen von der Agentur für Arbeit sind da relativ gut, wenn man an die richtigen Mitarbeiter kommt. Ansonsten würde ich gerne noch empfehlen, „Berater“ zu fragen und hinzuzuziehen. Wie zum Beispiel Linus und mich mit unserem Handicap Lexikon 🙂

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