Erfahrungen

von Jasper: U6

Bei der Berliner U Bahnlinie U6 gibt es seit August Bauarbeiten, die die Fahrgäste mit Bussen ersatzweise umfahren können. Der erste Abschnitt zwischen U Tempelhof und U Alt-Mariendorf war kein Problem für Menschen mit Handicap oder Kinderwagen, denn an beiden Bahnhöfen gibt es Aufzüge.
Bei dem zweiten Bauabschnitt (noch bis 25.08.17) zwischen U Alt-Tempelhof und U Hallesches Tor sieht es schon andere aus. In Alt-Tempelhof gibt es keinen Aufzug.
Es wird noch besser: Der dritte Abschnitt vom 25.08.17 bis 01.09.17. Dort sperrt die BVG die U6 zwischen den Bahnhöfen U Französische Straße und U Platz der Luftbrücke. An beiden Bahnhöfen gibt es keine Aufzüge.

Was ist das? Es ist eine Frechheit, dass es kein Ersatzverkehr zwischen den barrierefreien U Bahnhöfen gibt. Die Busse müssten nur während der zwei betroffenen Abschnitten jeweils eine Station weiterfahren.
Gut, es gibt barrierefreie Alternativen von der BVG. Diese Umfahrungen der Umfahrung ist mit anderen Buslinien, die nur alle 10 oder 20 Minuten kommen. Toll! Die Leute, die auf die Aufzüge angewiesen sind, haben auch Termine oder wollen nur von A nach B.
Es geht doch nicht nur um Menschen mit Handicap, sondern auch um Leute mit Kinderwagen, Gepäck oder Fahrrädern.

Die BVG schafft es auf dem Tempelhofer Damm eine Busspur einzurichten und die Autos abzuschleppen, aber das mit dem barrierefreiem Ersatzverkehr irgendwie nicht. Traurig!

Diese Geschichte trifft auf großes Unverständnis.

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